Fliesen im Bad: Rutschfestigkeit beachten
1 Min. Lesezeit Adria Meisterbetrieb

Nasse Fliesen können gefährlich glatt sein. Welche Rutschfestigkeitsklassen es gibt und was wo passt.

Rutschgefahr im Bad ist kein Spaß – besonders für Kinder und ältere Menschen. Die richtige Fliese macht den Unterschied.

Bewertungsklassen

Die Rutschfestigkeit wird in R-Klassen angegeben (R9-R13). Je höher, desto rutschfester.

R9: Minimale Rutschhemmung. Für trockene Bereiche.

R10: Normal rutschhemmend. Für Bäder ausreichend.

R11-R13: Stark rutschhemmend. Für Nassräume, Pools, gewerbliche Bereiche.

Für Barfußbereiche

Zusätzliche Klassifizierung A, B, C für Barfußbereiche:

A: Trockene Böden (Umkleide).

B: Nasse Böden (Dusche, Badewannenumfeld). Standard fürs Bad!

C: Stark geneigte nasse Böden (Beckentreppen).

Empfehlung fürs Bad

Duschbereich: Mindestens R10 B, besser R11 B.

Übriges Bad: R10 A/B reicht meist aus.

Nachteile stark rutschfester Fliesen

Die raue Oberfläche ist schwerer zu reinigen und fühlt sich unter den Füßen anders an. Abwägung zwischen Sicherheit und Komfort.

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