Heizungsgesetz 2026: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

Heizungsgesetz 2026: Was Hausbesitzer jetzt wissen müssen

30.06.2026 | 0 Kommentare | 0 Likes

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgt bei vielen Eigentümern für Fragezeichen. Wir bringen Klarheit in die wichtigsten Punkte – praxisnah und ohne Panikmache.

Die 65-Prozent-Regel

Grundsatz: Jede neu eingebaute Heizung soll zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das erfüllen vor allem Wärmepumpen, der Anschluss an ein Wärmenetz oder Hybridlösungen.

Bestehende Heizungen dürfen bleiben

Eine funktionierende Gas- oder Ölheizung müssen Sie nicht sofort austauschen. Sie darf weiterlaufen und auch repariert werden. Erst beim endgültigen Defekt oder geplanten Tausch greifen die neuen Vorgaben – oft mit Übergangsfristen.

Kommunale Wärmeplanung

Die konkreten Pflichten hängen von der kommunalen Wärmeplanung ab. Größere Städte mussten diese bis Mitte 2026 vorlegen, kleinere Gemeinden haben länger Zeit. Sie zeigt, ob in Ihrer Straße z. B. ein Fernwärmeanschluss geplant ist.

Attraktive Förderung

Für den Umstieg auf erneuerbare Wärme gibt es eine Grundförderung von 30 %, einen Klima-Geschwindigkeitsbonus und einen Einkommensbonus. In Summe sind bis zu 70 % der Kosten förderfähig (gedeckelt auf förderfähige Höchstbeträge).

Unser Rat: rechtzeitig beraten lassen

Wer nicht wartet, bis die alte Heizung mitten im Winter ausfällt, kann in Ruhe planen, Förderung sichern und die beste Lösung wählen. Eine unabhängige Beratung lohnt sich in jedem Fall.

Fragen zum Heizungstausch? Wir analysieren Ihre Situation, rechnen die Förderung durch und zeigen Ihnen die wirtschaftlichste Lösung – ohne Verkaufsdruck.

Ähnliche Beiträge