Legionellen im Sommer: Warum stehendes Warmwasser gefährlich wird

Legionellen im Sommer: Warum stehendes Warmwasser gefährlich wird

17.06.2026 | 0 Kommentare | 0 Likes

Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem, stehendem Wasser besonders wohlfühlen. Im Sommer und nach längerer Abwesenheit steigt das Risiko deutlich. Wir erklären, wie Sie sich schützen.

Wo Legionellen entstehen

Die ideale Vermehrungstemperatur liegt zwischen 25 °C und 45 °C. Selten genutzte Leitungen, Gäste-Bäder oder die Dusche im Ferienhaus bieten perfekte Bedingungen. Beim Duschen werden die Bakterien als feines Aerosol eingeatmet – das ist der gefährliche Übertragungsweg.

Die wichtigste Regel: 60 Grad

Halten Sie Ihren Warmwasserspeicher dauerhaft auf mindestens 60 °C. Ab dieser Temperatur sterben Legionellen ab. An jeder Zapfstelle sollten mindestens 55 °C ankommen.

Nach dem Urlaub richtig spülen

Waren Sie länger weg? Lassen Sie nach der Rückkehr an allen Entnahmestellen heißes und kaltes Wasser einige Minuten kräftig laufen – am besten ohne den Strahl direkt einzuatmen. So spülen Sie stehendes Wasser aus den Leitungen.

Pflicht für Vermieter

Bei Mehrfamilienhäusern mit zentraler Warmwasserbereitung ist eine regelmäßige Legionellenprüfung gesetzlich vorgeschrieben. Wir übernehmen Probenahme und Beratung.

Tote Leitungen entfernen

Nicht mehr genutzte Leitungsstränge („Totstränge“) sind eine dauerhafte Gefahrenquelle. Bei einer Sanierung entfernen wir diese fachgerecht.

Unsicher, ob Ihr Trinkwasser sicher ist? Wir prüfen Ihre Anlage und beraten Sie zu allen Schutzmaßnahmen.

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