Der dritte Advent ist der perfekte Zeitpunkt für Gemütlichkeit. Mit ein paar Handgriffen wird Ihr Badezimmer zur Wellness-Oase für kalte Winterabende.
Der dritte Advent – draußen ist es dunkel und kalt, drinnen soll es gemütlich sein. Was gibt es Schöneres als ein warmes Bad nach einem Winterspaziergang? Mit ein paar einfachen Maßnahmen wird Ihr Badezimmer zum privaten Spa.
Wärme, die man fühlt
Fußbodenheizung nutzen: Wenn Sie eine haben, drehen Sie sie etwas höher als im Rest des Jahres. Nichts ist unangenehmer als kalte Fliesen unter nackten Füßen.
Handtuchheizung aufdrehen: Vorgewärmte Handtücher nach dem Bad sind purer Luxus. Stellen Sie die Heizung 30 Minuten vor dem Baden an.
Heizlüfter für schnelle Wärme: Wenn's mal schnell gehen muss: Ein kleiner Heizlüfter (auf sicherem Abstand zum Wasser!) wärmt das Bad in Minuten vor.
Die perfekte Badetemperatur
Das ideale Vollbad hat 36-38°C – angenehm warm, aber nicht zu heiß. Zu heißes Wasser (über 40°C) belastet den Kreislauf und trocknet die Haut aus. Die Badezeit sollte 20-30 Minuten nicht überschreiten.
Für kalte Füße nach dem Winterspaziergang: Erst ein Fußbad mit wärmerem Wasser (40°C), dann in die Wanne mit normaler Temperatur. Das regt die Durchblutung an, ohne den Kreislauf zu belasten.
Badezusätze für Winterhaut
Im Winter ist die Haut oft trocken. Reichhaltige Badeöle (Mandel, Olive) oder Cremebäder pflegen beim Baden. Schaumbäder entfetten dagegen eher – im Winter sparsamer verwenden.
Für Entspannung: Lavendel, Melisse oder Baldrian im Badewasser. Für Erkältungsvorbeugung: Eukalyptus, Thymian oder Fichtennadeln (Vorsicht bei empfindlicher Haut!).
Atmosphäre schaffen
Kerzenlicht: Echte Kerzen auf sicherem Untergrund oder LED-Kerzen schaffen Gemütlichkeit. Das Hauptlicht kann aus bleiben.
Düfte: Ätherische Öle in einem Diffuser oder einfach ein paar Tropfen im Badewasser. Typische Winter-Düfte: Orange, Zimt, Nelke (dezent!).
Musik: Ein wasserdichter Bluetooth-Lautsprecher für entspannende Klänge. Oder einfach Stille genießen.
Getränk bereitstellen: Ein Glas Wasser oder Tee griffbereit halten. Baden ist anstrengender als man denkt.
Nach dem Bad: Pflege nicht vergessen
Die aufgeweichte Haut nimmt Pflege besonders gut auf. Tupfen Sie sich trocken (nicht rubbeln) und tragen Sie direkt eine reichhaltige Bodylotion auf. Die Feuchtigkeit wird eingeschlossen, die Haut bleibt geschmeidig.
Tipp: Bademantel und Pyjama auf der Handtuchheizung vorwärmen – so bleibt die Wärme länger erhalten.
Kleine Upgrades für mehr Wellness
Wenn Sie Ihrem Bad dauerhaft mehr Wellness-Feeling geben wollen:
Nackenkissen: Ein Gel- oder Schaumstoffkissen für die Badewanne. Liegt entspannter als der harte Wannenrand.
Badewannenablage: Eine Ablage quer über die Wanne für Buch, Tablet, Weinglas – stilecht und praktisch.
Dimmbare Beleuchtung: Wenn Sie ohnehin renovieren, planen Sie dimmbare LEDs ein. So können Sie die Helligkeit der Stimmung anpassen.
Infrarot-Kabine oder Sauna: Für echte Wellness-Fans: Eine kleine Infrarotkabine passt auch in kleinere Bäder und bietet Tiefenwärme ohne Saunatemperatur.
Wann ist das Bad zu alt für Wellness?
Wenn die Wanne kratzig ist, die Fliesen trist und die Armaturen tropfen, will keine Wellness-Stimmung aufkommen. Vielleicht ist es Zeit für eine Renovierung? Die dunklen Wintermonate sind ideal für die Planung – im Frühjahr kann dann umgebaut werden.
Einen gemütlichen dritten Advent!
Genießen Sie die Vorweihnachtszeit mit warmem Bad, Kerzenschein und Entspannung. Ihr Körper und Ihre Seele werden es Ihnen danken.
Übrigens: Wer vom Wellness-Bad träumt, aber noch in der alten Nasszelle badet: Wir planen Ihr Traumbad! Vereinbaren Sie einen Beratungstermin – auch über die Feiertage erreichbar.
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