Eine Hybridheizung kombiniert Wärmepumpe mit bestehender Gas- oder Ölheizung. Die flexible Lösung für schrittweise Modernisierung und maximale Versorgungssicherheit.
Sie möchten auf erneuerbare Energien umsteigen, aber Ihre Gas- oder Ölheizung ist noch funktionsfähig? Eine Hybridheizung ist die perfekte Übergangslösung - und erfüllt bereits jetzt die Anforderungen des GEG 2024.
Was ist eine Hybridheizung?
Eine Hybridheizung kombiniert zwei Wärmequellen intelligent miteinander. Meist ist das eine Wärmepumpe als Hauptwärmequelle und ein Gas- oder Ölkessel als Ergänzung. Ein intelligentes Steuerungssystem entscheidet automatisch, welches System gerade am effizientesten arbeitet.
Vorteile der Hybridlösung
An milden Tagen (etwa 90% des Jahres) läuft die Wärmepumpe allein und deckt den Wärmebedarf hocheffizient ab. Nur bei sehr kalten Temperaturen oder hohem Warmwasserbedarf schaltet sich der Brennwertkessel zu. Das Ergebnis: Bis zu 60% weniger Gasverbrauch im Vergleich zur reinen Gasheizung.
GEG-konform durch intelligente Steuerung
Hybridheizungen erfüllen die 65%-Erneuerbare-Energien-Anforderung des GEG, wenn die Wärmepumpe richtig dimensioniert ist. Die Förderung ist mit bis zu 40% sogar höher als für reine Gasbrennwertkessel.
Schrittweise Modernisierung möglich
Der große Vorteil: Sie können Ihre bestehende Heizung weiter nutzen und nur die Wärmepumpe ergänzen. Die Investitionskosten sind niedriger als bei einer Komplettumstellung. Später kann die fossile Komponente durch einen Pufferspeicher oder Solarthermie ersetzt werden.
Für wen eignet sich eine Hybridheizung?
Ideal für Altbauten mit hohem Wärmebedarf, Häuser ohne ausreichende Dämmung, Eigentümer, die schrittweise modernisieren möchten, oder Gebäude mit hohem Warmwasserbedarf. Auch wenn die Wärmepumpe nicht das ganze Jahr allein den Bedarf decken kann, ist Hybrid die richtige Wahl.
Wirtschaftlichkeit durch Flexibilität
Das System wählt automatisch die günstigste Wärmequelle: Bei hohen Strompreisen oder niedrigen Gaspreisen läuft der Kessel, bei günstigen Strompreisen (z.B. mit PV-Anlage oder dynamischem Stromtarif) die Wärmepumpe. Diese Flexibilität spart bares Geld.
Technische Voraussetzungen
Für die Installation benötigen Sie ausreichend Platz für beide Komponenten und einen hydraulischen Abgleich. Die Steuerungstechnik ist heute ausgereift und arbeitet zuverlässig. Wir planen die optimale Kombination für Ihr Gebäude.
Praxis-Beispiel: Ein Einfamilienhaus (150 qm) in Waiblingen verbraucht mit Hybridheizung statt 20.000 kWh Gas nur noch 8.000 kWh Gas plus 2.500 kWh Strom für die Wärmepumpe. Ersparnis: etwa 800-1.000 Euro pro Jahr bei aktuellen Energiepreisen.
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