Erdwärmepumpe: Vor- und Nachteile der Tiefenbohrung
Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs. Die Tiefenbohrung ist die effizienteste, aber auch aufwändigste Variante.
So funktioniert's
Eine oder mehrere Bohrungen (80-100m tief) werden ins Erdreich gebracht. In Schleifen zirkuliert eine Flüssigkeit, die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe transportiert.
Vorteile
Höchste Effizienz: Jahresarbeitszahl 4,5-5,5 (Luft-WP: 3,5-4,5).
Konstante Temperatur: 10-12°C ganzjährig, unabhängig vom Wetter.
Geringer Platzbedarf: Nur kleine Fläche für Bohrloch nötig.
Leise: Keine Außeneinheit die Geräusche macht.
Passiv kühlen: Im Sommer kann das System kostenlos kühlen.
Nachteile
Hohe Kosten: 15.000-25.000€ nur für die Bohrung.
Genehmigung: Wasserrechtliche Genehmigung erforderlich.
Nicht überall möglich: Wasserschutzgebiete, bestimmte geologische Bedingungen.
Aufwand: Bohrgerät braucht Zufahrt, Baustelle nötig.
Alternative: Erdkollektor
Flächenkollektor in 1,5m Tiefe. Günstiger, aber braucht große Gartenfläche.
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