Erdwärmepumpe: Vor- und Nachteile der Tiefenbohrung
1 Min. Lesezeit Adria Meisterbetrieb

Erdwärme ist die effizienteste Wärmequelle für Wärmepumpen. Aber ist eine Tiefenbohrung das Richtige für Sie?

Erdwärmepumpen nutzen die konstante Temperatur des Erdreichs. Die Tiefenbohrung ist die effizienteste, aber auch aufwändigste Variante.

So funktioniert's

Eine oder mehrere Bohrungen (80-100m tief) werden ins Erdreich gebracht. In Schleifen zirkuliert eine Flüssigkeit, die Wärme aufnimmt und zur Wärmepumpe transportiert.

Vorteile

Höchste Effizienz: Jahresarbeitszahl 4,5-5,5 (Luft-WP: 3,5-4,5).

Konstante Temperatur: 10-12°C ganzjährig, unabhängig vom Wetter.

Geringer Platzbedarf: Nur kleine Fläche für Bohrloch nötig.

Leise: Keine Außeneinheit die Geräusche macht.

Passiv kühlen: Im Sommer kann das System kostenlos kühlen.

Nachteile

Hohe Kosten: 15.000-25.000€ nur für die Bohrung.

Genehmigung: Wasserrechtliche Genehmigung erforderlich.

Nicht überall möglich: Wasserschutzgebiete, bestimmte geologische Bedingungen.

Aufwand: Bohrgerät braucht Zufahrt, Baustelle nötig.

Alternative: Erdkollektor

Flächenkollektor in 1,5m Tiefe. Günstiger, aber braucht große Gartenfläche.

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